Ausgabe
0 / 2000

parteiisch - für
Tamm und seine
Bürger - frech - krea-
tiv - offensiv

Der rote Hammel

SPD

Ortsverein

Tamm

Tammer Plätze
- so auch der Vorplatz des Tammer Rathauses standen im Mittelpunkt der Arbeit des kommunalpolitischen Arbeitskreises der Tammer SPD. Tammer Plätze war auch das Thema unseres 8. Tammer Gespräches am 11. Mai 2000 in der Kelter.
Worum geht es uns? Plätze spielen seit jeher eine besondere Rolle in unserem Leben. A Plätzle zom Schwätza, a Plätzle zom Nahocka, a Plätzle zum Spiela für de Kloine, a Bolzplätzle - wieviel schöner wird unsere Freizeit in Tamm durch schöne Plätze!
Wir haben festgestellt: Viele Plätze laden sehr wenig ein zum Verweilen, zum Ausruhen, einfach zum Leben. Vielleicht liegt das daran, dass diese Plätze auf dem Reissbrett entstanden sind?
Wie wäre es denn, einmal die Nutzer der Plätze in die Gestaltung einzubeziehen? Im etwa 30 km entfernten Illingen wird das nun schon seit einigen Jahren praktiziert, und es funktioniert! Das konnten Mitglieder von SPD Ortsverein und Gemeinderatsfraktion in zwei Besichtigungen in Illingen direkt vor Ort erfahren. Wenn das woanders klappt, warum soll das nicht in Tamm möglich sein?
Sicherlich werden Plätze, die von den Nutzern selbst mitgestaltet sind, nicht so perfekt sein wie von Architekten am Reissbrett entworfene



Plätze, aber vielleicht macht gerade das deren Liebenswürdigkeit aus?
Auf jeden Fall wird durch eine verstärkte Bürgerbeteilligung die Identifikation vieler Bürger mit Tamm zunehmen. Heute ist es eben nicht mehr so wie bis vor 60 Jahren, als die meisten Einwohner schon immer in Tamm gewohnt haben und auch am Ort arbeiteten.
Wir haben immer mehr Mitbürger, die nach Tamm zugezogen sind und außerhalb arbeiten. In Vereinen, Kirche, Schule, Kindergarten oder Parteien engagieren sich kaum mehr als 10 Prozent der Bevölkerung. Was wir brauchen ist deshalb ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement. Es gibt inzwischen Erfahrungen aus anderen Kommunen, die mit der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements schon mehr Erfahrung haben als wir hier in Tamm, dass immerhin weitere 15 - 25 Prozent der Einwohner bereit sind sich punktuell bei Interesse zu engagieren. Dieses Potenzial sollten wir nutzen. Wie uns dies gelingen kann, ist Thema des 9. Tammer Gesprächs am Dienstag, 27. Juni 2000, 20 Uhr in der Gaststätte Tennishalle. Als Gesprächspartner stehen uns Jochen Protzer, Bürgermeister von Illingen, Ursula Frenz von der Kontaktstelle für bürgerschaftliches Engagement beim Landratsamt Ludwigsburg sowie Bürgermeister Gerd Maisch zur Verfügung.

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